Renteninformation
Kaum jemand weiß, wie viel Rente er im Ruhestand von der gesetzlichen Rentenversicherung bekommt. Die Frage, ob die Rentenhöhe ausreicht um den Ruhestand sorglos zu genießen, kommt aber immer öfter auf. Viele Rentner benötigen im Ruhestand sogar mehr Geld als während der Berufstätigkeit, da sie jetzt endlich Zeit haben für Freizeitaktivitäten und Hobbys.
Um die Versicherten vor der Altersarmut zu schützen, bekommen alle, die Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlen ab dem 27. Lebensjahr eine Renteninformation. Wer das 54. Lebensjahr vollendet hat, bekommt anstatt der Renteninformation nur noch alle drei Jahre eine Rentenauskunft. Die darin aufgeführte Rente ist zu erwarten, wenn man mit 65 Jahren in Rente geht. Alle die mit 27 Jahren, oder eventuell später, zumindest sobald sie Rentenbeiträge bezahlen, ihre erste Renteninformation erhalten, bekommen mit dieser Erstinformation den Zweck der Renteninformation erläutert. Bei den Folgeinformationen fehlt dieses Anschreiben und wird nur, wenn bei aktuellen Gesetzesänderungen nötig, durch ein Beiblatt ersetzt.
In der Renteninformation, dem Kontoauszug der Rentenversicherung, finden die Versicherten Auskunft über wichtige persönliche Daten für die gesetzliche Rente. So enthält die Renteninformation zum Beispiel die Grundlage der Rentenberechnung, die sich aus allen bezahlten Beiträgen ergibt und in Entgeltpunkte umgerechnet wird. Der aktuelle Rentenanspruch bei voller Erwerbsminderung ist ausgewiesen und besagt, wie hoch die Erwerbsminderungsrente wäre, wenn der/die Versicherte, ab dem jetzigen Zeitpunkt erwerbsunfähig wären.
Eine Prognose der zu erwartenden Rente mit 65 Jahren ist in der Renteninformation ebenfalls ausgewiesen. Diese Hochrechnung beruht auf dem Einkommen der vergangenen fünf Jahre, wenn die Beiträge weiterhin so einbezahlt werden wie bisher. Auch eine Prognose, wie hoch das Ruhegehalt durch künftige Rentenanpassungen, wie zum Beispiel durch steigende Löhne, ausfallen wird, findet man in der Renteninformation.
Sie soll vor allem auf die private Altersvorsorge und ihre Wichtigkeit aufmerksam machen, denn wer schwarz auf weiß sieht, wie wenig Geld ihm als Rentner zur Verfügung steht, wird sich mit diesem Thema ernsthaft auseinandersetzen.
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