Studien
Zwischen den Jahren 2002 und 2004 wurden Befragungen durchgeführt, daraus wurde die Studie Altersvorsorge erarbeitet. Es wurden 5850 verheiratete und 2015 Ledige, der Geburtsjahrgänge 1942 bis 1961 schriftlich befragt. Erfragt wurde, der Familienstand, Kinder, die schulische sowie berufliche Ausbildung, die berufliche Stellung, das Haushaltseinkommen usw. aber auch die private Altersvorsorge war Thema der Befragung.
Immer wieder, werden Studien im Zusammenhang mir der gesetzlichen Rentenversicherung erstellt. Dabei ist die private Altersvorsorge eines der wichtigsten Themen. Das ist auch den meisten der befragten Personen klar, viele sind allerdings unsicher und wissen nicht, welche Form der privaten Vorsorge für sie die Richtige ist. Etwa drei Viertel, der befragten Personen gaben bei der Frage nach der idealen Form der Altersvorsorge, die gesetzliche Rentenversicherung an. Auch wenn es um die Beschaffung von Informationen geht, vertrauen die meisten den gesetzlichen Versicherungsträgern.
Junge Menschen interessieren sich noch nicht für das Thema Rente, bei der Studie Altersvorsorge, wussten viele der befragten nicht, dass sie bis 67 arbeiten müssen. Um gerade die jungen Menschen zu informieren wurde der –Rentenblicker- herausgegeben. Es handelt sich dabei um eine Internetseite, die gerade für junge Menschen, ansprechend aufgebaut ist und ihnen viele Informationen bietet. In einem virtuellen Haus, treffen sie gleichgesinnte Bewohner, die sie mit Informationen versorgen.
Deutsche schneiden schlecht ab, hört man immer wieder in Bezug auf die Studie Altersvorsorge. Aber im EU-weiten Vergleich schneiden die Deutschen nicht schlecht ab. Danach gehört Deutschland zu dem Drittel, von allen EU-Staaten, mit dem niedrigsten Armutsrisiko bei den 65-jährigen und den noch Älteren Menschen. Ob das aber auch in Zukunft so bleibt wird sich zeigen müssen. Die Gefahr der Altersarmut wird wahrscheinlich in Zukunft ein Problem werden. Denn sinkende Renten und die zum Teil mangelnde Bereitschaft eine private Vorsorge zu treffen, wird so manchen zukünftigen Rentner in die Altersarmut treiben.
Erstaunlicherweise haben die Studien auch ergeben, dass vor allem Akademiker zu dem unterversorgten Personenkreis gehören. Sie vertrauen mehr auf Erbschaften, Finanzspritzen ihrer Eltern, als in den Zeiten der unsicheren Beruflichen Zukunft Geld für eine private Vorsorge auszugeben. Etwa 20% der Befragten, sahen sich nicht in der Lage, das Geld für die private Vorsorge aufzubringen.
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